Geschätzte Kaumbergerinnen und Kaumberger !

Bgm. SingraberDie enormen Schneemengen der letzten Monate bzw. Wochen hatte den bisher größten Feuerwehreinsatz in der Gemeinde zur Folge.

Am Sonntag, den 12.2.2006 kam es zur Katastrophe und der Rinderstall der Familie Schildböck im Laabach 47 hielt den enormen Schneemassen nicht mehr stand und stürzte in sich zusammen.

Gott sei Dank“, dass dabei keine Menschenleben zu beklagen waren.

Am Sonntag den 12.2.2006 standen 80 Mann der freiwilligen Feuerwehren Kaumberg, Altenmarkt, Nöstach, St. Pölten und Traisen im Einsatz.

Die Angst, dass weitere Gebäude einstürzen könnten, war berechtigt groß und die Telefone bei der Feuerwehr bzw. Gemeinde liefen heiß.

Nachdem die Gemeinden St.Aegyd, Hohenberg und Annaberg bereits zum Katastrophengebiet erklärt wurden, wurde auch die Gemeinde Kaumberg mit einbezogen.

In den folgenden Tagen kam es dann zum größten Feuerwehreinsatz in der Geschichte von Kaumberg.

Montag, 13.2.2006: 35 Mann Kaumberg, Altenmarkt u. Nöstach Sicherung mehrerer Objekte sowie Kindergarten und Volksschule Kaumberg.

Dienstag, 14.2.2006: 25 Mann Kaumberg, 320 Mann KHD (Katastrophenhilfsdienst) aus Baden und

Wien Umgebung.

Mittwoch, 15.2.2006: 20 Mann Kaumberg, 120 KHD aus Waidhofen/Thaya

Donnerstag, 16.2.2006: 10 Mann FF Kaumberg

Freitag, 17.2.2006: 15 Mann FF Kaumberg Sicherungsarbeit mit

FF-Hainfeld und FF Weißenbach

Insgesamt wurden 118 Objekte von der Schneelast befreit.

In der Not rücken die Menschen zusammen und es erfüllt einen mit Freude wie klaglos zusammengearbeitet wird.

Mein Dank gilt der Bezirkseinsatzzentrale bei der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld unter der Leitung von Herrn BH Hofrat Dr. Herbert Krizanic, sowie Mag. Markus Sauer und Dr. Burkhard Fend und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Helmut Warta, welcher vor Ort die Lage besichtigte.

Danke dem örtlichen Feuerwehrkommando unter BR Anton Weiss und OBI Franz Mayerhofer und allen Feuerwehrkameraden für Ihren unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz.

Bei diesem Katastropheneinsatz hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, ein landesweit bestens organisiertes Feuerwehr- und Rettungswesen zu haben. Dabei konnten wir feststellen, wie rasch Hilfe vor Ort sein kann.

Danke auch unseren Gastwirten, den Bäuerinnen, der Rettung und den vielen freiwilligen Helfern, die die Verpflegung in der Allzweckhalle vorbildlich organisierten.

Bei diesem Einsatz wurden spontan Absturzsicherungsgeräte von den Baufirmen zur Verfügung gestellt, jedoch ist es wichtig solche Geräte in der Feuerwehrausrüstung zu haben. Die Raika Oberes Triestingtal stellte spontan

500,-- für den Ankauf solcher Dreipunktgurte zur Verfügung.

Durch den Einsatz unserer Feuerwehrkameraden ist es gelungen einen weit größeren Schaden zu verhindern und ich darf Sie ersuchen die Arbeit unserer Feuerwehr zu unterstützen.

Kontonummer der FF-Kaumberg: 101.725

BLZ 32930, Raika Oberes Triestingtal

Danke für Ihre Unterstützung!

In weiterer Folge wurde mit den zuständigen Dienststellen des Landes bezüglich Katastrophenschadensbehebung Kontakt aufgenommen und die Abwicklung koordiniert.

Sollten Sie Schäden an Gebäuden bzw. Schneedruckschäden bei Waldflächen haben, ersuchen wir Sie diese Schäden am Gemeindeamt zu melden.

Es wurden bereits Schadenskommissionen gebildet, welche die Schäden dann vor Ort aufnehmen.

  • Schäden an Gebäuden mindestens € 1.000,--

  • Schneedruckschäden bei Waldflächen Mindestfläche: 0,3 ha zusammenhängend.

Abschließend möchte ich nochmals ALLEN meinen Dank aussprechenfür die wirklich gute Mitarbeit und Zusammenarbeit.

Gemeinsam wird es uns gelingen die Schäden rasch und unbürokratisch zu beheben.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Bürgermeister

Michael Singraber e.h.

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